Grüner Gockel

Der Grüne Gockel ist ein Umweltprojekt der evangelischen Landeskirche in Bayern. Mit dem Symbol werden Kirchengemeinden zertifiziert, die sich systematisch und kontinuierlich für die Entlastung der Umwelt einsetzen. Hierfür stellt ein Umweltteam etwa den Verbrauch von Strom, Wasser und Heizungsenergie in den Gebäuden der Kirchengemeinde fest und sucht nach Maßnahmen, Ressourcen einzusparen. Auch Büromaterial und Reinigungsmittel sollten umweltverträglich sein. Die Idee, diese Zertifizierung in Röslau anzustreben, hatten bereits vor Jahren Pfarrer Thomas Guba und Kirchenvorsteherin Erika Dambier. Nun wurde das Projekt in die Wege geleitet und ein Umweltteam unter Leitung von Walter und Ute Panzer zusammengestellt.

Der Gottesdienst zum Auftakt wurde von Schülern der Grundschule Röslau mit Schulleiterin Anneslies Rogler-Unglaub und Gabriele Neubert mitgestaltet. Die Kinder machten den ökologischen Fußabdruck eines Menschen anschaulich und stellten heraus, dass die Menschen in Deutschland weit über unsere Verhältnisse leben. Pfarrer Johannes Lindner verband den Gedanken in der Predigt mit der Geschichte von Zachäus, der sich betrügerisch auf Kosten anderer bereichert hatte und durch die Begegnung mit Jesus zu einem Neuanfang kam. Auf ähnliche Weise können auch die Christen dahin gelangen, mit Gottes Schöpfung sorgsamer umzugehen und nicht auf Kosten anderer und zu Lasten der Umwelt zu leben.

 Zum anschließenden Empfang im Pfarrhaus hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden. Der Umweltbeauftragte der Landeskirche, Herr Bernd Brinkmann, sprach ein Grußwort und zeigte sich erfreut über die Initiative der Gemeinde. Nach weiteren Grußworten von Bürgermeister Torsten Gebhardt, Karl Paulus vom Bund für Umwelt und Naturschutz, Christian Kreipe vom Naturpark Fichtelgebirge und Walter Panzer gab es bei "einem grünen Imbiss" noch Zeit zu angeregten Gesprächen.

 

Schöpfungsleitlinien